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FAQ

Eine Bockdecke hält Dich als Fahrer auf dem Kutschbock warm und schützt vor Wind, Kälte und Nässe, ohne dass Du in der Bewegung eingeschränkt wirst. Gerade bei längeren Ausfahrten kühlt man auf dem Bock schnell aus, weil man weniger aktiv ist als das Pferd. Eine passende Bockdecke unterstützt Dich dabei, ruhig und fein zu fahren, weil Du nicht verkrampfst oder ständig „frieren“ musst. Sie ist im Freizeitfahren genauso praktisch wie im Training und kann auch bei Turniertagen in Wartezeiten helfen. Wichtig ist, dass Du weiterhin sicher sitzen, aufstehen und die Fahrleinen sauber führen kannst.

Im Fahralltag geht es vor allem um Handhabung und Sicherheit: Eine Bockdecke ist so gedacht, dass sie am Bock gut liegt und Dich im Sitzen warm hält. Ein normaler Überwurf kann verrutschen, in die Leinen geraten oder beim Aufstehen stören. Je nach Ausführung kann eine „Schürze“ stärker auf das Sitzen ausgelegt sein, während eine Decke mehr Flexibilität bietet – entscheidend ist aber immer, dass nichts flattert oder sich in Technik/Leinen verfängt. Auch das schnelle An- und Ablegen spielt eine Rolle, z. B. wenn das Wetter umschlägt. Wähle daher lieber eine Lösung, die für den Kutschensport gedacht ist, statt improvisiert „irgendwas Warmes“.

Achte darauf, dass die Decke nicht so lang oder weit ist, dass sie in die Fahrleinen geraten oder über Kanten hängen kann. Beim Aufsteigen, Hinsetzen und Absteigen muss alles frei bleiben – besonders im Bereich von Trittbrett, Bremse und ggf. Peitschenhalter. Vermeide lose Schlaufen, baumelnde Bänder oder flatternde Ecken, die sich bewegen, wenn der Wagen fährt. Mach vor dem Losfahren einen kurzen „Sicherheitscheck“: Leinen in der Hand, einmal nach links/rechts bewegen, aufstehen/setzen – nichts darf hängen bleiben. Wenn Du im Gelände fährst, ist ein stabiler Sitz ohne Verrutschen besonders wichtig.

Für Freizeitfahren ist oft eine unkomplizierte, schnell nutzbare Bockdecke ideal, die Dich warm hält und leicht zu verstauen ist. Im Training zählt, dass Du Dich frei bewegen und die Leinen fein führen kannst, auch wenn Du zwischendurch nachfasst oder umgreifst. Auf Turniertagen ist praktisch, wenn die Decke schnell an- und auszuziehen ist, weil Du zwischen Fahren, Warten und Vorbereiten wechselst. Unabhängig vom Einsatz gilt: Du solltest mit Decke nicht „eingepackt“ sein, sondern weiterhin stabil sitzen und reagieren können. Am besten testest Du die Handhabung einmal am stehenden Wagen, bevor Du sie im Fahrbetrieb nutzt.

Eine Bockdecke sollte Dich im Sitzen ausreichend abdecken (Beine/Kniebereich), ohne am Boden zu schleifen oder in Technikbereiche zu geraten. Entscheidend ist Deine Sitzposition am Bock: Wie hoch sitzt Du, wie weit reichen Deine Beine nach vorne, und wie viel Bewegungsfreiheit brauchst Du beim Bedienen/Umgreifen? Wenn die Decke zu kurz ist, kühlt sie nicht ausreichend; ist sie zu lang oder zu weit, steigt das Risiko, dass sie verrutscht oder stört. Achte außerdem darauf, dass Du sie auch mit Handschuhen gut handhaben kannst. Wenn Du häufig mit unterschiedlichen Wagen fährst, kann eine flexibel sitzende Lösung im Alltag Vorteile haben.

Grundsätzlich kann eine Bockdecke auch bei nassem Wetter sinnvoll sein, weil Du auf dem Bock schnell auskühlst. Wichtig ist dann, dass die Decke nicht schwer wird, nicht durchweicht und sich nicht „vollsaugt“, weil sie sonst eher störend als hilfreich ist. Achte besonders auf rutschigen Sitz: Wenn eine Decke auf glatter Kleidung oder auf dem Bock rutscht, kann das unsicher werden. Zudem sollten nasse Kanten nicht in Kontakt mit den Leinen kommen, wenn dadurch Grip oder Handling leidet. Nach der Fahrt: Decke vollständig trocknen lassen, damit sie nicht muffig wird oder Material leidet.

Eine Bockdecke sollte Deine Kleidung ergänzen, nicht ersetzen – das Ziel ist warm bleiben, ohne dick „aufzubauen“. Wenn Du schon sehr dicke Kleidung trägst, wähle eine Decke, die nicht einengt und das Umgreifen der Fahrleinen nicht behindert. Achte auf gute Beweglichkeit in Schultern und Armen, denn die Leinenführung muss sauber bleiben. Wenn Du merkst, dass Du durch Kälte verkrampfst, hilft oft eher eine bessere Wärme am Bein/Unterkörper als noch mehr Jacke. Teste das Setup vorab: Sitzen, Leinen aufnehmen, nachfassen, aufstehen – alles muss flüssig funktionieren.

Entferne Schmutz und Feuchtigkeit nach der Nutzung und lasse die Decke vollständig trocknen, bevor Du sie verstaust. Prüfe regelmäßig Nähte, Kanten und mögliche Befestigungen, weil beim Handling am Wagen oft Zug auf das Material kommt. Achte darauf, dass keine harten Kanten oder beschädigten Bereiche entstehen, die an Kleidung oder Händen stören. Lagere die Decke trocken und so, dass sie nicht dauerhaft geknickt wird, wenn das Material dadurch leidet. Eine gut gepflegte Bockdecke bleibt länger angenehm in der Nutzung und sitzt meist auch zuverlässiger. Die meisten Bockdecken sind auch in der Maschine waschbar. Achte aber unbedingt auf das Material, denn zum Beispiel Schafschurwolle ist nicht für die Maschinenwäsche geeignet.

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